China

China - Geschichte

In China wurden die ältesten menschlichen Funde auf die Jahre 500.000 bis 600.000 vor unserer Zeit datiert. Die ersten „modernen“ Menschen kamen von Westen vor ca. 40.000 Jahren in das Gebiet Chinas.

Die Geschichte Chinas ist geprägt von unglaublich vielen unterschiedlichen Dynastien. In einer der frühen Dynastien, der Xin-Dynastie im Jahre 221-207 v. Chr., wurde unter anderem die chinesische Mauer zum Schutz vor Nomadenstämmen in Zwangsarbeit errichtet.

Eine weitere bedeutende Dynastie war die Han-Dynastie, die bis 220 Jahre n. Chr. regierte. In dieser Zeit wurde auch der Konfuzianismus zur Staatsphilosophie, der für die nächsten zwei Jahrtausende Gültigkeit behielt.

Unter der Song-Dynastie von 960 bis 1279 verdoppelte sich die Bevölkerungszahl von 50 auf 100 Millionen Menschen. Der Grund hierfür war die gute wirtschaftliche Situation Chinas. Die Stahlerzeugung spielte zu dieser Zeit schon eine wichtige Rolle und der Reisanbau wurde gefördert.

Im Jahre 1368 bis 1644 übernahm die Ming-Dynastie die Herrschaft über China. Die Große Mauer wurde neu erbaut und auf den Stand von heute gebracht. Des weiteren wurde in dieser Zeit bereits der chinesische Geheimdienst geprägt und verstärkt ausgebaut.

Die letzte chinesische Dynastie wurde bekannt für einige herausragende kulturelle Leistungen. So wurde in der Qing-Dynastie von 1644 bis 1911 zum Beispiel das größte Wörterbuch zusammengestellt. In dieser Zeit verdoppelte sich abermals die chinesische Bevölkerungszahl von 160 Millionen auf rund 300 Millionen Menschen.

Anfang des 20. Jahrhunderts ging die letzte Dynastie zu Ende und es wurde am 1. Januar 1912 die Republik China ausgerufen.

Im zweiten Weltkrieg hatte China nach der Sowjetunion die meisten Opfer zu beklagen. Nach dem Krieg und den letzten Kämpfen gegen Japan wurde die Volksrepublik China gegründet.